Rettungskarte für Ihr Fahrzeug

Was ist überhaupt eine Rettungskarte?

Auf der sogenannten Rettungskarte können die Rettungskräfte auf einen Blick sehen, welche Gefahren bei einer Rettung nach einem Verkehrsunfall durch das Fahrzeug entstehen können. Auf der Rettungskarte sind beispielsweise alle Airbags, Karosserieverstärkungen, die Lage der Batterie und  viele andere Gefahrenquellen eingezeichnet. Dadurch sparen die Rettungskräfte wertvolle Zeit, die ihrer Gesundheit zu Gute kommt.

Gibt es die Rettungskarte für alle Fahrzeuge?

Nein, leider nicht. Die Rettungskarte ist nicht verpflichtend für die Hersteller. Alle Rettungskarten, die es gibt, sind auf freiwilliger Basis der Hersteller entstanden. Gerade für ältere Fahrzeuge gibt es leider keine Rettungskarten. Fragen Sie einfach bei uns nach und informieren Sie sich, ob es eine Rettungskarte für Ihr Fahrzeug gibt.

Was mache ich mit der Rettungskarte?

Die Rettungskarte selbst ist in einer durchsichtigen Hülle und kommt auf der Fahrerseite unter die Sonnenblende. (s. Bild 1)

Dieser Ort ist anhand mehrfacher Crashtest standartisiert worden und ist gut zugänglich für die Rettungskräfte.

Wie erkennen die Rettungskräfte, das ich eine Rettungskarte habe?

Als "Erkennungszeichen" dient ein kleiner Aufkleber, den man auf der Fahrerseite entweder in der unteren oder oberen Ecke angebringt. (s. Bild 2) So können die Rettungskräfte bei der Ankunft direkt sehen, dass es eine Rettungskarte im Fahrzeug gibt und können sich wichtige Informationen für die Rettung holen.

Was kostet mich die Rettungskarte?

Die Rettungskarte ist für Sie völlig kostenlos.

Muss ich Mitglied beim ADAC sein?

Nein, das Einzige, was die Rettungskarte mit dem ADAC zu tun hat, ist die Werbung auf dem Aufkleber und die Forderung, dass die Rettungskarte verpflichtend für die Fahrzeughersteller wird.

Des Weiteren hat der ADAC ein Muster entwickelt, an dem sich die Hersteller orientieren können.

Es ist also keine Mitgliedschaft nötig!

Auf der Rettungskarte sind Kopfairbags dargestellt, mein Fahrzeug hat aber keine Kopfairbags.

Damit die Anzahl der Varianten nicht zu groß wird, wird die höchstmögliche Airbag-Ausstattung bei den Rettungskarten angegeben. Für die Retter ist das kein Problem, sie können sich gegen alle Gefahren absichern. Dadurch kann auch vermieden werden, dass Rettungskarten mit fehlenden Bauteilen in den Fahrzeugen liegen. 

Rettungskarte-A6
Beispiel einer Rettungskarte
 
  Bild 1: Aufbewahrung der RettungskarteBild 1: Aufbewahrung der Rettungskarte   Bild 2: Aufkleber zur Erkennung der RettungskarteBild 2: Aufkleber zur Erkennung der Rettungskarte


Links zu den Rettungskarten der einzelnen Hersteller:

Abarth   Alfa Romeo   Audi   BMW/Mini
             
Chevrolet   Chrysler   Citroen   CS-Reisemobile
             
Dacia   Daihatsu   Dodge   e-wolf
             
Fiat   Fiat Transporter   Ford   Honda
             
Hyundai   Infiniti   Isuzu   Jaguar
             
Jeep   Karabag   Kia   Lada
             
Lancia   Land Rover   Lexus   Luis
             
Mazda   Maybach   Mercedes   Mitsubishi
             
Nissan   Opel   Peugeot   Porsche
             
Renault   RUF   Saab   Seat
             
Skoda   Smart   Subaru   Suzuki
             
Think   Toyota   VW   Volvo

Kontakt

Feuerwehr Nalbach
Löschbezirk Nalbach

An der Feuerwache 1
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